„Stop producing refugees!“

Es ist beschlossene Sache: CDU/CSU, SPD und Teile der GRÜNEN haben beschlossen, dass Deutschland in den Krieg ziehen soll und Waffenexporte in alle Welt fortgesetzt werden sollen.
Dass sich damit die Lage in Syrien beruhigt und das Flüchtlingsdrama gelöst werden kann, muss stark bezweifelt werden.

Hunderttausende von Flüchtlingen und Vertriebenen aus Syrien stellen bereits jetzt eine enorme Herausforderung dar.

Manch eine(r) bekommt es mit der Angst zu tun und hofft auf ein baldiges Ende des nicht enden wollenden Zustroms.
Dabei sind die verschiedensten Argumente und Forderungen zu hören.
Zu hören sind Stimmen der Angst um Lebensstandard und Besitzstand, die durch die Flut an hereinströmenden Menschen beschnitten werden könnten.
Und es gibt solche, die Unruhen und Gewaltakte durch gewaltbereite Einwanderer befürchten.

Dass es diese Ängste gibt, ist nachvollziehbar. Schließlich wurden und werden wir mit Angst erzogen und wir lassen es zu, mit Angst geführt zu werden.

Bei aller Verunsicherung und Verängstigung sollte uns ein klarer Gedanke endgültig dazu bringen, die Ursachen dieser neuen Völkerwanderung zu erkennen.
Anstatt den derzeitigen Krieg in Syrien mit immer neuen Waffenlieferungen und Streitkräften aufrecht zu erhalten und damit immer weitere Vertriebene zu produzieren, kann einerseits ein genereller Stopp von Waffenlieferungen an alle beteiligten Konfliktparteien Abhilfe schaffen.
Dass nun dieses syrische Inferno zuätzlich von deutschen Streitkräften mit unabsehbarem Ausgang angeheizt wird, mutet aberwitzig an, zumal die NATO-Interventionen in Libyen, Afghanistan und Irak warnende Beispiele für verbrannte Erde und weiterhin schwelende Konflikte ohne Ende sind.

Man greift sich an den Kopf und fragt sich, ob denn die Entscheider auf den Parlamentsbänken nicht aus der Geschichte lernen wollen oder ob es gar angestrebtes ist, Nahost in eine Wüste des Chaos zu verwandeln?

Die Zusammenhänge der Konfliktentstehung und deren Eskalation sind so konfus, dass man nicht davon überzeugt sein kann, dass die Weltpolitik auf eine friedliche Lösung aus ist.

Deutschland betreibt florierenden Waffenhandel mit Saudi-Arabien, das als einer der größten Unterstützer des islamistischen Terrors gilt.
Ohne die strenge saudische Auslegung des Islam, wäre ein Aufstieg des „Islamischen Staat“ nicht möglich geworden.
Schon der Strafenkatalog des IS – Kopf abschlagen, Steinigung, Auspeitschung – findet sich so auch in Saudi-Arabien, das rückständige Frauenbild ähnelt sich ebenfalls.
Nicht umsonst gilt der IS als besonders gewalttätige Fortsetzung des wahhabitischen Islam.

Nun entscheidet sich die deutsche Regierung dazu, an der Seite Frankreichs auf syrischem Boden gegen den IS in einen völkerrechtswidrigen Krieg zu ziehen.

Mit Logik und Konsequenz hat das nichts zu tun…..

 

 

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Du bist gefragt!

Seit mehr als einem Jahr stehen wir auf der Straße, um uns für den Welt-Frieden zu engagieren.

Für die vergangenen Jahrzehnte war es allgemeiner Konsens, dass Politik allein von Parlamentsbänken aus gemacht werden muss, und dass die öffentlichen Medien als unabhängige und freie Instanzen als vertrauenswürdige Meinungsbildner und zuverlässige Vermittler zwischen Bürgern und Parlamenten fungieren.
Betrachtet man die politische und gesellschaftliche Entwicklung, muss man wohl an der Ultima Ratio einer Alleinverantwortlichkeit auf Regierungsseite zweifeln!

Die Entwicklung deutet auf Ziele hin, die einer Zentralisierung von Macht und Besitz im Interesse Weniger und zu Lasten der großen Mehrheit der Weltbevölkerung dienen.
Diese Ziele werden in den öffentlichen Medien so nicht formuliert. Das ist kein Wunder, denn die meisten der machtlüsternen und nimmersatten Klientel wissen ohnehin wohin die Reise gehen soll. Die Vielen, welche die Last der Entwicklung tragen, sollen es nicht wissen. Sie würden es spät genug erfahren und erleben.

Die Zeit ist überreif, der Entwicklung ins Auge zu sehen und zu erkennen was korrigiert werden muss.
Viele werden sagen, es sei Zeit korrupte Regierungen zu verjagen und gegen neue integere auszutauschen. Aber würden wir damit nicht eine weitere Runde der Verantwortungsverschiebung an Köpfe einläuten, die in der langen politischen Geschichte der Menschheit immer wieder bewiesen hatten, dass es vielen von ihnen vorrangig um Karriere und Macht geht?

Ich will mal nicht so hart sein – auch Politiker sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Und Menschen sind korrumpierbar. Der Eine mehr. Der Andere weniger.

Ganz sicher ist es sinnvoller, sehr viel weniger zentralistisch zu denken. Wo Macht und Besitz zentralisiert werden, da ist die Korruption nicht weit.
Vielleicht sollten wir uns ganz schnell mit dem Gedanken anfreunden, dass wir Menschen eigentlich die Politiker sind, auf die die Verantwortung schon so lange wartet.
Ich weiß, Verantwortung ist ein schwergewichtiges Wort. Und was Gewicht hat, kann eine Last sein. Das dürfte auch der Grund sein, warum wir so unwillig sind sie zu tragen. Aber Freiheit, Wohlstand, Gerechtigkeit und Frieden haben einen Preis. Er heißt Verantwortung.

Wer Verantwortung übernimmt, kommt weder um sein Gewissen herum, noch um die Wachheit seines Geistes. Wer Verantwortung übernimmt braucht die Werkzeuge eines mitfühlenden Herzens und die Klarheit des Verstandes und er wird es sich nicht mehr erlauben können zu verurteilen und den Finger auf andere zu richten.
Zeigt einer meiner Finger auf andere, zeigen die anderen vier Finger auf mich selbst.

Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Söhne noch sehr klein waren. Wenn sie nicht schlafen wollten, habe ich ihnen Geschichten vorgelesen, die ihnen ihre unruhigen Gedanken nahmen. Wenn sie unzufrieden waren, habe ich sie mit neuen Spielsachen abgelenkt.
Ich benutze das als Metapher für die Situation, in der wir uns als Menschheit befinden. Wir haben es zugelassen, dass um uns herum ein System entstand, das uns mit Illusionen schläfrig macht und unsere gärenden Zweifel mit immer neuen Spielsachen betäubt.
Wir haben uns dabei zu Verdrängungskünstlern und Lügnern gegen unsere eigene innere Weisheit entwickelt.
Wir haben sogar gerne gehört, wenn man uns als unwissend, inkompetent und fehlerhaft bezeichnete. Schließlich konnten wir dadurch die Last der Verantwortung an diejenigen abgeben, die es besser wussten.

“Dich klein zu machen nützt der Welt nicht….”, sagte der süafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela in einer seiner brillantesten Reden. Und er sagte auch: „Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind….”
Diese Kraft sollte uns zu Entscheidungen beflügeln, zu Mut für mehr Gemeinsamkeit und Kooperation, anstatt uns gleichgültig vom Schicksal treiben zu lassen.

Der Schriftsteller, Psychologe und Psychoanalytiker Arno Gruen sagte: “Wir leben in einer Welt, in der wir zunehmend aufeinander angewiesen sind und zunehmend gegeneinander handeln…”
Ich denke, er hat damit den Grad unserer geistigen Dissonanz sehr gut getroffen.

Wir haben es in der Hand. Wir können alles erreichen, wenn wir nur bereit sind, die Verantwortung für uns selbst und für die Welt, in der wir leben, zu übernehmen und mutig und gemeinschaftlich zu handeln.

Du bist die Welt! Jeder Einzelne! Du bist verantwortlich! Du bist gefragt, dein Potential einzubringen!

Micha.

Heidelberg hilft! Hilfe für Flüchtlinge

Klick auf das Bild führt zur Seite der Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg hat auf ihrer Webseite Informationen veröffentlicht, wie Bürger auf verschiedene Weise Flüchtlingen helfen können.

Dabei geht es wahlweise um Sach- und Geldspenden oder und ehrenamtliche Tätigkeiten.
Für Kontaktaufnahme und weitere Infos sind Telefonnummern und eMail-Adressen des Amtes bekanntgegeben.

Friedens-Mahnwache Heidelberg, 17. August 2015

Seit einigen Wochen ist deutlich spürbar, dass Engagement für Frieden trotz aller Unkenrufe Erfolg zeigt.

Die Anzahl der Menschen, die bei unseren Friedens-Events in Heidelberg Interesse zeigen und und unseren Aktivitäten gegenüber positiv eingestellt sind, wächst deutlich.
Natürlich gibt es weiterhin Passanten, die mit ihrer Haltung einerseits die aggressive offizielle Politik und konfliktanheizende Medienberichterstattung gutheißen oder sich andererseits scheu und abwehrend zeigen.

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Friedens-Mahnwache Heidelberg, 06. Juli 2015

Eine informative und diskussionsreiche „Mahnwache“ heute.
Keine Vorträge, dafür aber interessante Gespräche mit Passanten.
Das Modell „Mahnwache“ entwickelt sich konstruktiv weiter.

Es sind dir direkten Gespräche mit Passanten, die für die Friedensarbeit so wichtig sind. Daraus ergibt sich sowohl ein Stimmungsbild, als auch ein Anstoß für unentschlossene, ängstliche oder skeptische Gemüter.
Es ist der Meinungsaustausch, das gegenseitige Zuhören und Akzeptieren der Standpunkte, die Frieden nähren. In dieser Stimmung weichen Fronten auf und es kann Interesse entstehen selbst aktiv zu werden.

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Christoph Hörstel: Ukraine. Interview IRIB Deutscher Dienst, 1. Juni 2015 BEP

Veröffentlicht am 05.06.2015

Hochverratspolitiker in Kiew verscherbeln das Land – und ihre Komplizen in Europa helfen dabei mit. Alle bereichern sich, vorneweg Poroschenko, der seine Einkünfte im letzten Jahr laut BBC (!) siebenfach steigerte. Leidtragend: die ukrainische Bevölkerung, die langsam erwacht. Ein neuer Rundumschlag gegen den Wahnsinn, der uns den III. Weltkrieg bescheren könnte.