Montag, 1. Mai 2017: Demonstration und Kundgebung des DGB in Heidelberg

Einladung zur 1. Mai Demonstration und Kundgebung plus Infostände.

Auch Antikriegsforum, VVN und Cuba Solidarität werden - wie jedes Jahr
unter einem Dach vereint - wieder auf dem gewohnten Platz auf dem
Marktplatz (von der Bühne aus gesehen hinten rechts an der Rückseite der
Kirche) präsent sein.
1_Mai_DGB

*Ablauf:

**10.00 Uhr Demonstration Bismarckplatz*
Abmarsch 10.30 Uhr

*11.00 Uhr Kundgebung Marktplatz*

*Musik: *2-Plugged Akustik-Cover & More Band
Patricio Padilla, Lieder aus Chile

*Spielmobil, *Spaß mit dem Superpferd

*Infostände *der DGB Gewerkschaften, politischen Parteien und
Selbsthilfegruppen
Für Speisen und Getränke durch die Heidelberger Dienste ist bestens
gesorgt.

150. Mahnwache in Heidelberg | 10. April 2017

fahne

Liebe Freundinnen und Freunde,

Mitte April des letzten Jahres trafen wir uns am Uniplatz in Heidelberg zu unserer 100. Mahnwache, etwa 40 von euch nahmen daran teil. Das war eine tolle Aktion. Nun ist wieder fast ein Jahr vergangen, die Mahnwachenbewegung gibt es nun seit drei Jahren in Deutschland. Und noch immer hat sich nichts zum Besseren verändert, ganz im Gegenteil: Natotruppen, auch deutsche Soldaten, sind „routierend“ (!?) in unmittelbarer Nähe der Grenzen zu Russland stationiert, Deutschland wird mittelfristig seinen Wehretat um 30 Milliarden Euro erhöhen, während die Armut im Land zunimmt, Kosten z.B. für Bildung und Gesundheitswesen reduziert werden. Neue Begriffe werden gepusht –mehr Überwachung und „unabhängige“ Institutionen, wie z.B. „Correctiv“ und die „Antonio-Amadeu- Stiftung“ werden initiiert, um uns vor „Fake-News“ zu schützen und die Verbreiter von solchen zu verfolgen. Aber wer bestimmt, was wahre und was falsche Meldungen sind? Sollte für ein freies Land, einen Rechtsstaat, eine Demokratie, was wir Länder der westlichen Wertegemeinschaft doch vorgeben zu sein, nicht das nachfolgende Zitat gelten: „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen“. („The friends of Voltaire“ (1906) von Evelyn Beatrice Hall)

Haben wir noch die Chance, diese Entwicklung aufzuhalten? Die Zahl derjenigen, die für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf die Straße gehen, wurde immer geringer, jedoch seit wenigen Wochen stellen wir erfreut fest, dass sich die Zahl der Teilnehmer an unserer Mahnwache langsam wieder etwas erhöht hat. Und mehr Passanten kommen mit uns ins Gespräch. Das motiviert uns zum Weitermachen.

Natürlich bleibt es das Ziel der Medien, mit Kampagnen gegen Bewegungen, die sich jenseits des Mainstream bewegen, Stimmung zu machen. Aber wir beobachten auch, dass sich immer mehr Menschen vom diesem medialen Einheitsbrei abwenden. Das gibt uns Hoffnung. Sicher, es wird immer unterschiedliche Meinungen geben, aber uns hat mal ein gemeinsames Ziel geeint – Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen auf der Welt, dass wir unseren Kindern und Kindeskindern einen lebens- und liebenswerten Planeten hinterlassen.

Am 26. Mai 2014 gab es die erste Mahnwache für den Frieden in Heidelberg an der Alten Brücke, das bedeutet, dass wir uns am Montag, den 29. Mai 2017 drei volle Jahre für ein friedvolles Miteinander aller Menschen eingesetzt haben. Setzt ein Zeichen, kommt zur 150. Mahnwache in Heidelberg am Montag, den 10. April um 19 Uhr auf den Uniplatz/Ecke Hauptstraße. Auch am 29. Mai, wenn wir drei volle Jahre Mahnwache in Heidelberg vollendet haben, würde ich gerne ein „volleres Haus“ sehen. Nur gemeinsam werden wir stark und können etwas bewegen!

Ich freue mich auf mindestens doppelt so viele Teilnehmer wie vor einem Jahr!

150

Montags-Friedenswache am 27. Juni 2016

Es ist nicht leicht, Menschen dazu zu bringen sich für den Weltfrieden zu engagieren. Woran mag das liegen?
Ganz sicher gibt es viele Gründe. Resignation und Ablenkung dürften vorherrschende Gründe darstellen.

Ganz klar, es braucht fundiertes Hintergrundwissen, um sich eine Meinung bilden zu können und es braucht Mut seine aus diesem Wissen entstehende Meinung zu artikukieren.

Noam Chomsky, Professer für Linguistik und weltbekannter Kritiker US-amerikanischer Politik, gab der Weltbevölkerung mit einer erstaunlichen Aussage ein Statement an die Hand, das vielen Menschen  Mut machen sollte.
Es gäbe nunmehr nur noch zwei Supermächte auf der Erde: Washington und die öffentliche Meinung der Weltbevölkerung.

Vor diesem Hintergrund sollte Resignation kein Hinderungsgrund mehr sein und es sollte wieder Mut aufkommen, sich mit den Themen Krieg und Frieden zu beschäftigen, um eine eigene fundierte Meinung bilden zu können.

Das erklätre Ziel der Mahnwachen ist, Menschen zu inspirieren, aufzuwecken, zu interessieren, Potentiale zu wecken.
All das kann durch Vernetzung gebündelt werden, denn alleine ist niemand imstande etwas zu verändern.

Die Friedenswache vom 27. Juni 2016 auf dem Heidelberger Universitätsplatz, war insofern ein Lichtblick, als deutlich wurde, dass immer mehr Menschen den Mut finden, sich für die Themen des Friedens zu interessieren.

100. Friedenswache Heidelberg, 18.04.2016

Unter dem Motto „Wir engagieren uns für den Ausbruch des 1. Weltfriedens!“, fand die Heidelberger Friedens-Mahnwache am 18. April 2016 zum 100. Mal statt. Wir wollen aufklären, aufrütteln, inspirieren, motivieren, zum Nachdenken anregen, zur Umkehr bewegen, zur Veränderung animieren, zum Zweifeln auffordern und Mut machen.

„Du bist die Veränderung!“.

Friedens-Mahnwache Heidelberg, 17. August 2015

Seit einigen Wochen ist deutlich spürbar, dass Engagement für Frieden trotz aller Unkenrufe Erfolg zeigt.

Die Anzahl der Menschen, die bei unseren Friedens-Events in Heidelberg Interesse zeigen und und unseren Aktivitäten gegenüber positiv eingestellt sind, wächst deutlich.
Natürlich gibt es weiterhin Passanten, die mit ihrer Haltung einerseits die aggressive offizielle Politik und konfliktanheizende Medienberichterstattung gutheißen oder sich andererseits scheu und abwehrend zeigen.

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Friedens-Mahnwache Heidelberg, 06. Juli 2015

Eine informative und diskussionsreiche „Mahnwache“ heute.
Keine Vorträge, dafür aber interessante Gespräche mit Passanten.
Das Modell „Mahnwache“ entwickelt sich konstruktiv weiter.

Es sind dir direkten Gespräche mit Passanten, die für die Friedensarbeit so wichtig sind. Daraus ergibt sich sowohl ein Stimmungsbild, als auch ein Anstoß für unentschlossene, ängstliche oder skeptische Gemüter.
Es ist der Meinungsaustausch, das gegenseitige Zuhören und Akzeptieren der Standpunkte, die Frieden nähren. In dieser Stimmung weichen Fronten auf und es kann Interesse entstehen selbst aktiv zu werden.

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