Minsk und Merkel

Dass die Verhandlungen in Minsk im Konflikt um die Ukraine keinen plötzlichen Frieden in die Welt gebracht haben, dürfte niemanden erstaunen, auch wenn man das insgeheim gehofft hatte.

Merkel und Hollande haben mit ihrer Reise nach Minsk wahrscheinlich erst einmal das Schlimmste – nämlich einen katastophalen europäischen Flächenbrand – unwahrscheinlicher gemacht oder auch nur verschoben.

Ich gebe zu, es fällt mir schwer, eine Frau Merkel zu loben. Hier muss ich es tun. Auch wenn ihre Entscheidung (war es ihre eigene Entscheidung?) mit großer Wahrscheinlichkeit aus purer Angst vor einem politischen und militärischen Supergau getroffen wurde. Es war die Notbremse.

Kann man diese Verhandlung aber auch als Zeichen eines Richtungswechsels deuten, der als mehr europäisches Engagement abseits amerikanischer Weltmachts-Pläne zu verstehen ist? Will man sich nicht weiter aus USA bevormunden und benutzen lassen? Das wäre zu hoffen. Schließlich wurde Merkel von Hardliner McCain wegen der Minsker Verhandlungen scharf kritisiert. Dieses Event stand also ganz sicher nicht auf der Prioritäten-Liste der Amerikaner.

Wäre es dann nicht endlich Zeit dafür, sich ernsthafte Schritte zum Austritt aus einer NATO zu überlegen, in der Deutschland lediglich Erffüllungsgehilfe für Pläne ist, die ausschließlich dem Größenwahn der USA nützen?

Oder ist alles ganz anders?

https://www.youtube.com/watch?v=LHcINqvVPwg&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=FL9YCGYKBVE

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