nachdenKEN über: Weichen stellen für den Frieden!

Veröffentlicht am 19.10.2014

Wenn Lokführer und Piloten die Arbeit niederlegen, haben sie dafür in der Regel nur ein Motiv. Sie wollen besser bezahlt werden. Diese Forderung ist ihr gutes Recht, und sie sind bereit, dafür das halbe Land lahmzulegen. Wenn die deutsche Regierung als Teil des NATO-Clubs alles daran setzt, um in immer neuen Regionen der Welt deutsche Soldaten zur Waffe greifen zu lassen, bleibt es hingegen erstaunlich ruhig in der Republik. Womit könnte das zutun haben? Fühlt sich der Einzelne etwa nicht zuständig? Wären nur Soldaten betroffen, wenn es übermorgen wieder zu einer Generalmobilmachung käme? Natürlich nicht!

Genau wie eine verbesserte Bezahlung und fairere Arbeitszeiten für Lokführer und Piloten unter’m Strich dabei helfen, menschliches Versagen zu reduzieren, würde der Kampf des einzelnen Demokraten für den Frieden in Europa und darüber hinaus, nicht nur diejenigen betreffen, die unmittelbar zur Waffe greifen müssten, wenn der Marsch-Befehl kommt.

Diese Regierung handelt fahrlässig, wenn sie sich den ständig sich ausweitenden Kriegsplänen Washingtons bedingungslos anschließt. Wenn die NATO, die mal als Verteidigungsbündnis geplant war, zu einem Club der Kriegstreiber verändert hat, sind alle, die davon betroffen sind, aus der Vergangenheit des eigenen Landes zu lernen und sich diesem Wahnsinn entgegen zu stellen, bevor es zu spät ist.

Dass das Wort Pazifist heute fast schon als Schimpfwort gilt, haben wir auch den nahezu gleich geschalteten Massenmedien zu verdanken, auf die wir uns immer weniger verlassen können. WO ARD & ZDF draufsteht, ist immer häufiger Propaganda drin. Mit dem Zweiten sieht man eben schon lange nicht besser, aber definitiv in die Röhre, wenn deutsche Soldaten in Kadaver-Bags den Heimweg aus den Kampfregionen antreten. Die Gründe für einen Generalstreik sind unübersehbar. Auch, oder gerade weil der Generalstreik, anders als beispielsweise in Frankreich, in der BRD verboten ist, wird es höchste Zeit, hier kollektiv zivilen Ungehorsam zu zeigen. Ein Land, dessen Regierung derart gegen den Willen der Bevölkerung agiert, in dem es zum Beispiel den Streit mit Russland sucht bzw. sich wegduckt, wenn der große amerikanische Bruder dies tut, schadet sich selbst und seiner Bevölkerung, wenn es diesem Treiben in blindem Gehorsam zuschaut.

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
„Nichts tun“ kann allerdings auch zum Protest-Mittel des Volkes werden, wenn dieses Nichts-Tun ein ganzes Land lahmlegt. Um den eingeschlagenen Kurs der Regierung zu stoppen. Wer jetzt die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, lässt sich zum Mittäter machen.

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